philora

kleine Alltagsphilosophie

Monat: Oktober, 2012

Schneeee… ja! Nein! Doch wirklich?

 

Jedes Jahr um diese Uhrzeit die gleichen Reaktionen in Facebook, Twitter & Co: „Es schneit?! Kann das denn sein? Ja doch, guck, echter Schnee da draußen!“

Faszinierenderweise ist das Gesprächsthema Wetter nicht nur unsterblich, sondern auch mit einem zwanghaften Hinweisdrang verbunden. Und das ist eine wertfreie Feststellung, ich mach es ja auch. Man stelle sich eine Gruppe Menschen vor, die an einem regnerischen Tag aus dem Haus geht – es ist immer einer dabei, der feststellt: „Es regnet“. Dabei spielt es keine Rolle, dass die anderen das Wasser, das da von oben kommt, nicht auch selbstständig als Regen erkannt haben.

Und obwohl der Mitteilungsdrang wahrscheinlich so alt ist wie die Menschen selbst, bietet das Web 2.0 hier doch ganz neue Möglichkeiten. Nie konnte man so viele Menschen auf so viele verschiedene Weisen auf das aktuelle Wetter hinweisen. Dafür ist es gerade im Internet erst ansatzweise sinnvoll, anderen vom Schnee, Regen oder sonstigen Ergüssen zu erzählen: Jetzt erfährt auch der letzte Nordrhein-Westfale, dass es in Dresden schon fast wieder aufgehört hat zu regnen.

 

 

Identity

Sometimes I wonder who I am and it’s like waking up remembering so many things that happened to this person I obviously am.

Like a puzzle different parts of my life fit together, forming myself. Identity.

What if I don’t accept one of these parts – can I change? There is so much on my mind at the same time. Different people, different needs, different languages.

Sometimes I am tired of cleaning my mind. Let life come to me, in all its confusing aspects.

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Seul – allein

Seul - allein

Einsamkeit ist schlecht, aber manchmal muss man einfach allein mit sich selbst sein. Um sich selbst und das eigene Leben kennen zu lernen.

Philora – Aus Freundschaft zum Moment

Willkommen auf meinem neuen Onlinetagebuch!

Dieses Blog soll zum Nachdenken anregen. Von kleinen Alltagsbegebenheiten inspiriert, möchte ich hier immer wieder meine Gedanken festhalten. Diese sind in der Regel unpolitisch und hoffentlich so allgemein, dass die meisten Besucher sich angesprochen fühlen.

Philora setzt sich zusammenaus philos (griechisch für Freund) und hora (lateinisch für Stunde). Lebe im Moment, nutz die Stunde…  genieße den Augenblick. Das ist das hochgesteckte Ziel.

Und bitte kommentiert was das Zeug hält – ich neugierig, was ihr denkt!