philora

kleine Alltagsphilosophie

Monat: November, 2012

Weekly photo challenge: Reflections

Ring of Kerry

 

When I think of „reflections“, this view is what comes to my mind. I took this photo 4 years ago, at an intense and tough time in Ireland. The Ring of Kerry is one of the most beautiful places I have ever seen. This vision is why I would love to go back to that place where I gained a lot of inner strengh.

 

Secondly, I think of the time after. The first time living alone – in that high building on the left. This was 2009, the most intense year of my life. I had to deal with the fact that my family suddenly broke into pieces and found my big love only a few days later. Also I enjoyed being on my own a lot. I went photographing a lot, alone or with new friends. The picture shows my favourite spot to go jogging and take photos. The edit is to remind me and everyone who cares to focus on the bright, colourful parts of life – even if everything looks grey and miserable at first.

reflecting houses

 

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I am thankful for being healthy, wealthy and most of all, having true friends who always give hugs for free.

How to explain

I tried to compare my love for you
with a thousand red roses
and failed. 

I tried to compare my love for you
with the sweetest chocolate
and failed.

I tried to compare my love for you
with the wild wide ocean
and failed. 

I reasoned all night
went tired
went crazy
to finally realize
that love cannot be measured.

 

It’s a non-optional social convention

Bild

Alle sprechen von Freiheit. Von Individualität. Manchmal scheint die Vorstellung von diesen zugegeben höchst anspruchsvollen Werten allerdings ziemlich von meiner eigenen abzuweichen. Um es mit Sheldon’s Worten zu sagen: They’re having fun wrong.

Das muss man schonmal machen. Muss man wirklich? Muss ich „feiern“, wenn ich dabei keinen Spaß habe? Muss ich Filme anschauen, die mich nicht ansprechen? Muss ich Bier trinken, um ein echter Mann zu sein? Da fangen die Klischees schon an. Aber wo bei einigen Stereotypen ganz klar ist, dass es sich um ein nicht ganz sauberes Gesellschaftsbild handelt, ist bei anderen noch ziemlicher Nachdenkbedarf. 

 

 

Warum ich das Tanzen so liebe

Immer wieder mache ich mir Gedanken über das Glück. Nicht über chance oder luck, also 6 Richtige im Lotto zu haben oder im Regen einen Schirm bei sich zu tragen. Sondern über happiness. Wie erreiche ich den Zustand puren Glücksgefühls, absoluter Zufriedenheit mit sich und seinem Leben?

Meine Antwort heißt: Gleichgewicht. Überall hört man von Ying und Yang, von einer inneren Ausgeglichenheit oder inneren Ruhe. Für mich reicht es dabei nicht, zu meditieren. Körper und Geist müssen beide sowohl gefordert (aktiv) als auch bewusst wahrgenommen werden (passiv). Diese vier Komponenten machen für mich das Grundrezept für Happiness aus.

Denken und Erleben, Sport machen und Wellness genießen.

Beim (Gesellschafts-)Tanzen ist das Glücksgefühl deshalb auch besonders hoch. Ich muss mich gleichzeitig auf die Schritte konzentrieren, strenge meinen ganzen Körper an und genieße die Nähe zur anderen Person.

Mädchen springt über Brunnen

„Die Wahrheit über sich selbst ist dem Menschen zumutbar“

… S.225, Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier.

Das Buch hat mich von den ersten Seiten an gefesselt. Es war ein Geburtstagsgeschenk von einer sehr guten Freundin – ein bereits gelesenes Buch, das per Paket aus Kanada zu mir nach Irland fand. Und es war genau das, was ich gebraucht hatte. Abtauchen in eine andere Welt, die nichts mit Phantasy oder Science Fiction zu tun hat. Durch dieses Buch bin ich zur Philosophie gekommen.

Die Wahrheit über sich selbst ist dem Menschen zumutbar.

Ein Satz, der meine Gefühle bestens beschreibt. Ob durch die Philosophie, durch die Psychologie oder die Biologie – ich möchte mich kennen. Und ich möchte andere dazu anregen, sich auch kennen zu lernen.

Denn wer sich selbst zu kennen glaubt, der hat sich nicht genügend erforscht. Oder, um diesen Sinneserguss mit einem weiteren Zitat von Pascal Mercier zu schließen:

“ [die Eitelkeit] ist eine verkannte Form von Dummheit. Man muß die kosmische Bedeutungslosigkeit unseres gesamten Tuns vergessen, um eitel sein zu können, und das ist eine krasse Form von Dummheit“.